Instruktorenseminar 2018

am 29. + 30.September 2018

 

... wird es wieder mal ein Instruktorenseminar in Hamm geben. Dieses geht über 2 Tage, in denen die Lehren des KFS und die Methodik und Didaktik des Lehrens vermittelt werden.

 

Dieses Seminar ist für alle ab Grüngurt gedacht, die in absehbarer Zukunft sich zum Blaugurt qualifizieren möchten. Dieses Seminar wird einmal jährlich angeboten.

 

Wer unsicher ist, ob eine Teilnahme sinnvoll ist, kann gerne fragen. Die Leitung übernehmen Jutta Emmerich und Lars-Derek Hoffmann.

 

Die Kosten belaufen sich auf 35.- €uro.

 

Am 2. Tag werdet ihr einen Dummy brauchen, das heißt eine noch nicht mit dem Bogensport vertraute Person, um diese, mit dem neu erlernten Wissen von Samstag, am Sonntag zu schulen.

 

Natürlich ist dieser Kurs auch sinnvoll für Wiederholer, die sich einfach noch unsicher in den neuen Lehren sind.

 

Anmeldungen bis zum 1. September 2017 unter

 

jutta@bogensportaktiv.de

 

 

Feedback des Instruktorenseminars 2015

aus Sicht von Walter Siemes

Wieso kann ein Strohhalm ganz wichtig beim Bogenschießen sein?


Eigentlich kennt man den Strohhalm ja nur in Verbindung mit Cocktails oder Flaschen mit kalten Getränken im Sommer. Dass Strohhalme auch ganz wichtige Hilfsmittel beim Lernen des Schussablaufs sein können, haben wir im Instruktorenseminar vom 10. und 11. Oktober 2015 erfahren. Manchmal ist es eben doch gut, wenn man mal wieder die Schulbank drückt ...

Normalerweise kennt man Seminare als Veranstaltungen, in denen jemand etwas vorträgt, man dann mitschreibt, und das zu lernende neue Wissen nach 2 Tagen zu 95% wieder weg ist. Da hat doch jeder von uns Erfahrungen gemacht und bestimmte Vorstellungen im Kopf. Diesmal sollte es jedoch völlig anders kommen. 18 Teilnehmer, die zum Teil sehr weit angereist waren, saßen im Turmzimmer der Kita am Südbad bei strahlendem Sonnenschein da und warteten auf das, was Jutta und Lars uns vorführen und beibringen würden. In der ersten Runde stellten sich die TeilnehmerInnen vor, sodass jeder wusste, wer alles dabei war. Die Altersspanne war dabei recht breit, der jüngste Teilnehmer war 16, der älteste 76 Jahre alt.

Der Einstieg war die Information, wie man eine Trainingseinheit aufbaut, gefolgt von der Methodik beim Lernen eines Schussablaufes. Hier werden in 6 Stufen (von A bis F) die bekannten KFS-Schusselemente in insgesamt 17 Teilschritten vermittelt, bis am Ende der vollständige schöne Schuss mit Klicker und Visier möglich ist.

Dann gingen wir die einzelnen Elemente durch und erfuhren, welche Hilfsmittel und Kniffe angewendet werden können, um den Schützen beim Erlernen des Elementes zu helfen. Der Strohhalm ist dann ein Hilfsmittel, mit dem das Eindrehen des Bogenarms während der Schussvorbereitung vermittelt werden kann. Hier wird klar, was das Besondere an der Ausbildung zum Bogenschützen ist: wir lernen einen bestimmten Bewegungsablauf kennen, der einen wiederholbaren Schuss ermöglicht. Manche der Bewegungen sind ziemlich abstrakt zu erklären, und Hilfsmittel wie ein Strohhalm machen sie sichtbar, sodass man sie besser erklären und begreifen kann. Wer hätte gedacht, dass auch ein Federball ein wichtiges Hilfsmittel sein kann, um die gute Kopfhaltung zu erlernen ...

In der Mittagspause kamen dann Mariannes leckeres Buffet und die beiden Kannen Kaffee, die hinten im Raum standen, zu ihrem Einsatz. Danach ging es zu praktischen Übungen in Zweiergruppen in die Turnhalle. Es war verblüffend, welchen Blick man da sehr schnell für den Schießstil des Teampartners entwickelt, und wie gut verständlich seine Rückmeldungen für den eigenen Schließstil sind. Die einzelnen Hilfsmittel auszuprobieren hat sehr viel Spaß gemacht, natürlich auch das Arbeiten mit dem Strohhalm.

Ein wirkliches Highlight war die Begegnung mit den 17 Teilschritten, die den schönen Schuss in der KFS-Ausbildung beschreiben. Jutta schaffte es, diese Schritte mit den dazu gehörenden Bildern im Bewusstsein zu verankern, sodass es dann jederzeit möglich ist, zu einem einzelnen Teilschritt gezielt Auskunft zu geben. Im letzten Themenblock ging es dann um die allgemeine Trainingslehre, die Kommunikation des Trainers sowie Gedanken zur Vorbildfunktion.


Am Sonntag kam es dann darauf an, mit unseren Schülern das umzusetzen, was wir gestern besprochen haben. Verblüffend war schon, wie viel Zeit das erste Kennenlernen der Elemente in Stufe A (stilistische Übungen) braucht, bis man sie durchgesprochen und sie so umgesetzt hat, dass der Schüler eine erste Vorstellung davon entwickelt. Ist die Grundhaltung noch relativ einfach zu erklären, wird es bei der Schussvorbereitung schon schwieriger. Hier zeigte es sich, wie nützlich die Hilfsmittel wirklich sind. Es war schon eine Erleichterung, sich einen Strohhalm holen und ihn einsetzen zu können, damit die Bewegungen sichtbar und fassbar werden. Der zweite Durchgang (Stufe B) mit dem Gummiband geht schon schneller, weil die Elemente bekannt sind und vieles an der Bewegung schon von selbst wiedererkannt wird. Der dritte Durchgang mit dem Technikbogen (Stufe C) ging dann schon flotter, sodass alle TeilnehmerInnen gegen 12:30 mit den Übungen fertig waren und ihr ABC des Bogenschießens gelernt hatten. Lars und Jutta gingen immer wieder durch die Gruppen, sahen sich das Vermitteln und Üben an und gaben bei Problemen viele hilfreiche Tipps, Informationen und Lösungen. Ganz zum Schluss musste dann jeder Schüler seinen Schuss mit dem Technikbogen bei Jutta vorführen und zeigen, was er oder sie in den Übungen gelernt hatte.



In der großen Teilnehmerrunde wurden dann den Instruktoren ihre KFS-Hefte mit bescheinigtem Instruktorenseminar ausgeteilt, und die Schüler bekamen noch einen Gutschein für einen Schnupperkurs. Leider konnten sie wegen der Hochgurtprüfungen nicht am gleichen Tag noch ihren ersten Pfeil fliegen lassen, aber das erhöht auch bestimmt die Vorfreude auf diesen Moment.


Was habe ich denn an diesem Wochenende gelernt? Ganz sicher kenne ich jetzt Methodik und Aufbau einer Trainingseinheit, kann die ersten 10 Schritte der Teillehrmethode erklären, kenne einige Hilfsmittel und habe einen ganz neuen Blick auf den Schussablauf entwickelt. Den Schussablauf in diese Schritte aufzuteilen führt dazu, dass man ihn sehr gut zeigen und vormachen kann, sodass es relativ leicht fällt, die Bewegung zu erkennen und nachzumachen.

Wieder einmal wurde auch sehr klar, wie wichtig die freundliche Atmosphäre, in der sich alle Teilnehmer wohl gefühlt haben, ist, und wie sehr sie zum Gelingen des Seminars beigetragen hat. So mancher fröhliche Scherz und Wortwechsel haben die Stimmung hoch gehalten. Es ergab sich eine intensive Lernatmosphäre, in der die Spannung hochgehalten wurde. Das ist in dieser Kombination ein fast idealer Ansatz, den Stoff auf unterschiedliche Weisen (Hören, Sehen, z.T. mitschreiben, praktische Übungen) im Gehirn zu verankern.

Dieses Instruktorenseminar war definitiv keins der üblichen ‚Mitschreib-Seminare’, wo man nach 2 Tagen schon wieder blank im Kopf ist. Dass das langfristig funktioniert, zeigt mir, wie schnell ich mich wieder in allen Details an die einzelnen Elemente erinnert habe, obwohl die entsprechenden Kurse schon fast 2 Jahre zurück liegen.



Vielen herzlichen Dank, Jutta, Lars und Marianne!


Walter Siemes



Feedback des Instruktorenseminars 2014

aus Sicht von Frau Stephanie A. Bley

"Liebe Frau Emmerich,
 
ich möchte diese Gelegenheit nutzen und mich nochmals herzlich bedanken für die Chance beim Instruktorenseminar als Dummy Ihrem Schützling Pam zur Seite gestanden zu haben.
 
Es hat mir riesigen Spaß gemacht!!!
 
Nicht nur die wunderbar aktive Zeit mit meiner guten Freundin,
auch die Atmosphäre vor Ort, mit den anderen Teilnehmern und den Trainern, die sehr fürsorglich parat standen, haben mir einen tollen Tag beschert.
 
Das Tollste war, am Ende das in der Theorie erlernte (Pam war sehr streng mit mir!!! ;oD ) dann auch anwenden zu dürfen. Einen echten Bogen zu halten und Pfeile auf die Scheibe abzuzielen 
— das war super! Da hat man gemerkt, wie wichtig die Theorie ist und was sie einem bringt. 
Diese kleine Turnieratmosphäre am Ende fand ich dann auch sehr zielführend. Auch wenn ich nichts gewonnen habe ;o) "
 
 

 

Teilnehmer – Instruktorenseminar 2014
  Name Verein
1 Walter Siemes HSC 08
2 Patrick Regner HSC 08
3 Arthur Regner HSC 08
4 Christoph Kortmann HSC 08
5 Michael Schwab HSC 08
6 Jens Wagner Bad Salzuflen
7 Michael Peters HSC 08
8 Ulrike Harbecke-Peters HSC 08
9 Andreas Bergmeier HSC 08
10 Sabrina Dübel HSC 08
11 Thomas Wirges HSC 08
12 Willi Neidhardt HSC 08
13 Alexandra Kraski HSC 08
14 Iris Achinger HSC 08
15 Rainer Achinger HSC 08
16 Pamela Lobmeyer HSC 08
17 Jonas Bröll HSC 08
18 Tobias Lemke HSC 08
19 Peter Geissler HSC 08
20 Harald Harder Dakota Bogensport
21 Anton Tragter Dakota Bogensport
22 Florian Schulze Dakota Bogensport
23 Rolf Henschel Dakota Bogensport
24 Sarah Linnemann
 HSC 08
25 Maike Kögel
 HSC 08
26    
27    
28    
29    
30    

 

11 neue Instruktoren...

bestanden ihre Prüfung am 3. November 2013

hier findet ihr einige Impressionen von einem anstrengenden Wochenende...

Instruktorenseminar 2-2103

am 2. + 3. November 2013 von 10-17 Uhr

... wird es wieder mal ein Instruktorenseminar geben. Dieses geht über 2 Tage, in denen die Lehren des KFS und die Methodik und Didaktik des Lehrens vermittelt werden.

 

 

 

Dieses Seminar ist für alle Grüngurte gedacht, die in absehbarer Zukunft sich zum Blaugurt qualifizieren möchten. Dieses Seminar wird zweinmal jährlich angeboten.

 

 

 

Wer unsicher ist, ob eine Teilnahme sinnvoll ist, kann gerne fragen. Die Leitung übernimmt Peter Jöcker und Jutta Emmerich.

 

 

Die Kosten belaufen sich auf 25.-

 

 

 

Am 2.ten Tag werdet ihr einen Dummy brauchen, das heißt eine noch nicht mit dem Bogensport vertraute Person, um diese, mit dem neu erlernten Wissen von Samstag, am Sonntag zu schulen.

 

 

 

Natürlich ist dieser Kurs auch sinnvoll für Wiederholer, die sich einfach noch unsicher in den neuen Lehren sind.

 

 

Anmeldung unter

jutta@bogensportaktiv.de

 

 

 

Instruktorenseminar 1-2013

18 neue Instruktoren unterstützen nun die Arbeit in den Vereinen...

Das diesjährige Instruktorenseminar, welches für die Zulassung zur Blaugurtprüfung benötigt wird, fandt am 13. + 14. April in Hamm, in dem Vereinszentrum am Südbad 9, 59069 Hamm, statt.

 

Der Samstag war gespickt mit viel theoretischen Inhalten sowie neuen Ideen für die Unterweisung der Grundlagen im Bogensport. Es wurde für alle zu einem Highlight, da hier schon die überarbeitete Ausführung der Teillehrmethode des KFS-System vermittelt wurde.

 

Am Sonntag wurden für das Seminar sogenannte "Dummis" benötigt , die von jedem Teilnehmer eigenständig organisiert werden sollten. Dummis sind Gäste, die keinerlei Bogensporterfahrung besitzen und das Bogenschießen in den Grundlagen durch die Prüflinge erlernten.

Am Ende des Tages wurde nicht die Schießtechnik der Gäste bewertet, sondern an Hand den Übungen mit Gummiband und Technikbogen geschaut, in wie weit der Prüfling die Materie verstanden hat und ob er in der Lage ist, dies auch an Einsteiger weiter zu vermitteln.

 

Fazit des Wochenendes...

Es machen sich nun 18 neue Instruktoren auf den Weg die Trainingsarbeit in den Vereinen zu unterstützen.

Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg und vor allen Dingen "Spaß"